Das aufregende Leben mit einem Mowat-Wilson !

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Hier haben wir ein paar Gedichte, was zum Nachdenken und etwas zum Schmunzeln zusammengetragen. Vielleicht ist ja auch was für sie dabei...

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Willkommen in Holland

Wenn Sie ein Baby erwarten, dann ist das ähnlich, als wenn sie eine Traumreise nach Italien planen. Sie kaufen eine Anzahl Reiseführer und machen wundervolle Pläne. Es ist alles sehr aufregend. Nach Monaten eifriger Erwartung ist der Tag schließlich da. Sie packen ihren Koffer und es geht los. Einige Stunden später landet das Flugzeug. Die Stewardess sagt :"Willkommen in Holland." "Holland?"sagen sie. "Was meinen sie mit Holland? Ich habe für Italien gebucht! Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt, einmal nach Italien zu reisen!" Doch es gab einen Wechseln im Flugplan. Sie sind in Holland gelandet und dort müssen sie nun bleiben.... Sie müssen ausgehen und andere Reiseführer kaufen und Sie müssen eine ganz neue Sprache lernen. Sie werden eine ganz neue Gruppe Menschen kennen lernen, welche Sie ansonsten nie getroffen hätten! Es ist nur ein anderer Ort. Es ist alles langsamer als in Italien, weniger Leute als in Italien. Doch nach dem Sie eine Weile dort waren und wieder zu Atem gekommen sind, schauen Sie sich um und bemerken, dass Holland Windmühlen hat, Holland hat Tulpen, Holland hat Rembrandts... Aber jedermann den Sie kennen, kommt entweder gerade von Italien oder bereitet sich auf eine Reise dort hin vor und sie alle prahlen mit der wunderschönen Zeit, die sie dort hatten. Für den Rest Ihres Leben werden Sie sagen:"Ja ,dorthin hätte ich auch Reisen sollen. Das hatte ich geplant!" Und der Schmerz darüber wird niemals vergehen, weil der Verlust dieses Traumes ein sehr bedeutsamer Verlust ist. Aber wenn Sie den Rest ihres Leben damit verbringen, über die Tatsache zu trauern, dass Sie nie nach Italien kamen, werden Sie niemals fähig sein, die ganz besonderen, sehr lieblichen Dinge in Holland zu genießen.



Vom Wert des Menschen

Im Rahmen eines Seminars mit vielen Teilnehmern hielt der Trainer einen 50-EUR-Schein in die Luft. Er fragte: "Wer von Ihnen möchte diesen 50-EUR-Schein haben?" Überall gingen Hände hoch. "Ok, einen kleinen Moment" sagte er und zerknüllte den 50-EUR-Schein. "Wer möchte diesen nun zerknüllten 50-EUR-Schein haben?" Wieder gingen die Hände in die Luft. "Ok, warten Sie", sagte er und warf den zerknüllten 50-EUR-Schein auf den Boden und trat mit seinen Schuhen darauf herum, bis der Schein zerknittert und voller Schmutz war. Er hob ihn an einer Ecke auf und hielt ihn wieder in die Luft. "Und wer von Ihnen möchte diesen dreckigen, zerknitterten 50-EUR-Schein immer noch haben?" Und erneut waren die Hände in der Luft. "Sehen Sie, Sie haben gerade eine sehr wertvolle Lektion erfahren: Was immer ich auch mit dem Geldschein machte, wie schmutzig und zerknittert er auch ist, es hat nichts an seinem Wert geändert. Es sind immer noch 50,- EUR. So oft in unserem Leben werden wir selbst fallen gelassen, sind am Boden zerstört und kriechen vielleicht im Schmutz - und fühlen uns wertlos. Aber all das ändert ebenso wenig etwas an unserem Wert, wie das was ich mit diesem Schein tat, seinen Wert änderte. Der Wert von jedem einzelnen uns bleibt immer erhalten, wie schmutzig, arm oder verloren wir auch immer sein werden."

(unbekannter Verfasser)




Das rosa Tütchen

Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir. Sie spürte meine Stimmung und fragte: "Warum bist du traurig? "Ach", sagte ich " ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht wie es weitergehen soll." Hmmmmm, meinte das Mädchen, "wo hast du denn dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal reinschaun." "Was für ein rosa Tütchen? fragte ich verwundert. Ich habe nur ein schwarzes Tütchen. Wortlos reichte ich es ihr. Vorsichtig öffnete sie mit ihren kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte wie sie erschrak." Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!" Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern". " Hier nimm", sagte das Mädchen und reichte mir ihr rosa Tütchen. "Sieh hinein!" Mit etwas zittrigen Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, das es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch sehr jung war. " Wo ist dein schwarzes Tütchen? fragte ich neugierig." Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter drum, sagte sie. " Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!" Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen mit der Aufschrift: Für Dich! Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf den kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran mußte ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.




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Eine Strafarbeit meiner Schwester zum Thema Hausaufgaben!

Jeder Mensch geht in die Schule und ihr kennt sie alle, die Hausaufgaben! Sie begleiten uns jeden Tag. Doch Hausaufgaben können ziemlich ätzend sein. Aber warum müssen wir überhaupt Hausaufgaben machen? Na ja, dazu gibt es eine logische Antwort. In der Schule werden viele Arbeitsstoffe und Themen durchgenommen. Nehmen wir mal ein Beispiel an dem Hauptfach Mathematik. Es gibt unzählige von Rechenarten, wenn ihr ein paar davon in der Stunde gemacht habt, müsst ihr durch die Hausaufgaben diese nochmals wiederholen. War doch ganz klar, oder? Nicht nur das, ob ihr's glaubt oder nicht, Hausaufgaben sind auch eine Beschäftigung, wenn man gerade Langeweile hat. Und wenn es keine Schule oder Hausaufgaben gäbe, würdet ihr vielleicht nicht einmal, so wie heute, lesen, schreiben oder rechnen können. Hausaufgaben sind nicht nur für uns Schüler wichtig, sondern auch für die Lehrer, weil sie dann wissen, ob ihr die Aufgaben verstanden habt. Zu spät sollte man sie auch nicht erledigen, eure Augen werden müde und somit könnt ihr euch nicht mehr konzentrieren. Lieber alles nach dem Mittagessen erledigen. Ja, mal sehen, ob es noch eine Frage zu den Hausaufgaben gäbe. Genau, woher kommen Hausaufgaben? Die alten Griechen haben sich mit dem Verstehen der Hausaufgaben beschäftigt, aber die originelle Geschichte der Hausaufgaben stammt aus viel früherer Zeit. Und hiermit beende ich meinen kleinen Aufsatz über Hausaufgaben und sage nur noch: Es gibt viele positive, aber auch negative Eigenschaften der Hausaufgaben und ob ihr sie nun mögt oder nicht, das überlasse ich ab heute euch!!

                                                            Verfasserin Sina Majer 5.Klasse, März 2009